Blick Vom Steinbruch auf Wiesenbronn

Wanderwege in und um Wiesenbronn – Steinbruchweg

Der Steinbruchweg ist nicht e i n  Wanderweg, sondern er nutzt verschiedene Teilwanderwege, um von Wiesenbronns Ortsmitte zur schönen Aussicht am Steinbruch zu kommen. Von dort hat man einen von Bäumen eingerahmten Durchblick auf Wiesenbronn, das Maintal, weiter auf die Höhenrücken der Weinberge bei Neuses, Escherndorf und Volkach, zur Konstitutionssäule bei Gaibach und wenn es klar ist, zu den Höhenrücken der fränkischen und hessischen Rhön.
Diese Wanderung ist ganzjährig durchführbar, da sie immer auf festen Wegen stattfindet. Nur bei Vereisung im Winter sind die Waldwege schlecht bzw. nicht begehbar.
Diese Beschreibung gibt es auch auf der Webseite „OutdoorActive“ zusammen mit dem Wegverlauf auf einer detaillierten Wanderkarte. Suchen Sie dort einfach nach dem Stichwort „Wiesenbronn“.

Ausgangspunkt: Seegarten
Wir beginnen unsere Wanderung in Ortsmitte von Wiesenbronn, am Parkplatz am Seegarten (roter Platz). Dort steht neben dem Wartehäuschen ein neuer Wanderwegweiser. Wir überqueren hier die Hauptstraße und wandern Richtung Süden, überqueren den Eichplatz und wandern gerade aus weiter Richtung „Siedlung am Geisberg“. Nach ca. 300 m wenden wir uns am Wegekreuz nach links in östliche Richtung und gehen weitere 200 m leicht bergan. Wir überqueren das erste Wegekreuz, um uns dann am gleich danach folgendem nach rechts zu wenden.

Weinlehrpfad bzw. W1
Wir folgen hier der Beschilderung „Weinlehrpfad“ bzw. „W1“ und eine Weile dem „Weinkunstweg“. Es geht jetzt an den Häusern der Siedlung vorbei etwas bergan. Wenn wir die letzten Häuser hinter uns gelassen haben, wird es etwas steiler, um nach kurzer Zeit die Höhe des „Schillers“ zu erreichen. Obwohl sich unser Weg hier nach links wendet, lohnt sich ein kleiner Abstecher nach rechts zum „Schiller“ selbst.

Schiller
Von Rastplatz am Schiller hat man einen wunderschönen Ausblick auf Wiesenbronn und bei klarer Sicht auch ins fränkische Maintal. Dort kann man z.B. die Türme der Abteikirche Münsterschwarzach, die Windräder auf der Höhe von Biebelried links sowie die Höhenrücken der Rhön rechts erkennen. Hier befindet sich auch eine Sitzgruppe für eine kleine Rast, falls der Anstieg doch etwas beschwerlich war oder man einfach Lust hat, die Aussicht etwas länger zu genießen. Rastplätze gibt es übrigens viele auf dem Weg zum Steinbruch, ich werde nicht alle aufzählen können. Hier begegnet uns bereits das Wein-Kunstwerk „Weitblick-Durchblick“, eine Keramik von Juliane Gebert.
Wenn wir genug Aussicht genossen haben gehen wir wieder zurück, überqueren jetzt das Wegekreuz, gehen an der Schutzhütte vorbei und am Windschutzstreifen entlang in Richtung Geisberg. Nach kurzer Zeit treffen wir auf das Kunstwerk „Genießen mit allen Sinnen“, eine Sandsteinplastik von Anja Schwarz, die alle fünf Sinne in fließenden Übergängen darstellt.

Wir gehen etwas bergab, wo wir am Wege-T auf die Eiche-Skulptur „Mut und Kraft“ treffen, gesägt und behauen von Gerald Gundel. Wir gehen weiter gerade aus etwas bergan, passieren das Windspiel „Erde, Wasser, Feuer, Luft“, erstellt von Manfred Roth und erreichen die Höhe des Geisberges mit seinem mächtigen Kreuz. Hier finden wir das Objekt „Zeitreise“ erstellt aus Stahlblech und Fasstauben, erstellt von Dieter Gaubitz nach einer Idee von Juliane Gebert. Es lohnt hier auch ein Blick zurück auf den Schiller und Wiesenbronn. Eine Sitzgruppe läd ein zur Rast, die man bei wenig Wind am besten genießen kann.

Wir folgen den Weg weiter etwas bergab und treffen dort auf die Holzskulptur „Harmonie“. Wenn wir unseren Blick weiter wandern lassen, erkennen wir im Hintergrund Castell mit seiner schönen Kirche und den Schlossberg. Wir verlassen hier den „Wein-Kunst-Weg“, der rechts der „Harmonie“ steil bergab verläuft.  Wir wandern an der Skulptur gerade aus vorbei  noch ca. 100 m, bis wir auf das Wege-T treffen. Hier wenden wir uns nach rechts und wandern direkt auf den Wald zu.

Das nächste Wegekreuz überqueren wir geradeaus und erreichen die Schranke am Waldrand. Wir gehen an der Schranke vorbei in den Wald und folgen dem geschotterten Weg etwa 300 m leicht bergan. In der Kurve treffen wir auf ein Wege-T. Hier befindet sich in der Weggabelung die 2012 erbaute „Hütte am Steinbruch„, eine Schutzhütte mit Wichtel- Bildergalerie. Wir wandern gerade aus und folgen dem Pfeil „Steinbruch“ bzw. dem Wanderweg „W2“ jetzt etwas steiler bergan. Wir erreichen nach ca. 300 m den Steinbruch. Wichtiger für uns jetzt vielleicht die Sitzgruppe dort, die zur Erholung einläd. Belohnt werden wir nach dem kurzen Aufstieg durch einen wunderschönen Blick auf Wiesenbronn und das fränkische Weinland.

Die Wanderung ist bedingt Rollstuhl geeignet. Die letzten 300 m sind zwar befestigt (Schotter), jedoch relativ steil. Hier wird auf jeden Fall eine Begleitperson benötigt!

Der Rückweg: entweder über den selben Weg zurück, den Weig weiter bergan fortsetzen und dann links der Traumrunde folgen oder rechts dem W2. Außerdem möglich, kurz zurück bis zur Steinbruchhütte, dann links dem W1 folgen bis in das Dorf zurück.

Steinbruchweg - Blick vom Schiller
Steinbruchweg - Geisberg Sitzgruppe
Steinbruchweg - Harmonie
Steinbruchweg - Hütte am Steinbruch
Steinbruchweg - Specht an der Steinbruchhütte
Steinbruchweg - Steinbruch
Steinbruchweg - Blick vom Steinbruch

Blick von der Steinbruch- Aussicht auf Wiesenbronn

Steinbruchweg: der Wanderweg in Zahlen

Orientierungspunkt Wege- Richtung bei km hm
Seegarten
32 U 594.198 Ost
5511.482 Nord
+ südwärts 0 255
Siedlung Geisberg + links 0,3  265
W1-Weinkunstweg + rechts 0,5  270
Schiller + links* 1,0  290
Schiller-Geisberg + geradeaus 1,3  280
Geisberg   Weg folgen 1,6 300
Harmonie T geradeaus  1,75  295
W2 T rechts 2,1  290
Waldrand- Schranke   geradeaus 2,3  315
Steinbruchweg T geradeaus 2,6  330
Steinbruchhütte     2,6 330
Steinbruch
32 U 595.525 Ost
5509.795 Nord
  Ziel erreicht 2,8  370

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Höhenprofil:

W1 Start 255 m, höchster Punkt ca. 370 m

Die Wegebeschreibung wurde nach bestem Wissen erstellt, erfolgt jedoch ohne Gewähr!

Steinbruchweg_Wanderfreunde-Wiesenbronn

2016 © wanderfreunde-wiesenbronn

Gestaltung, Text und alle Fotos: Konrad Thomann